Interviews

Wir haben die Trainer und Spieler befragt

Fragen an die Trainer
  1. Seit wann bist du Trainer im Football? Und mit welcher Mannschaft durftest du deinen größten Erfolg feiern?
  2. Wieso wolltest du unbedingt Trainer werden?
  3. Was hat dich dazu bewegt, ausgerechnet bei den Stuttgart Surge den Trainerposten zu übernehmen?
  4. Was war dein größter Erfolg in deiner Karriere als aktiver Spieler?
  5. Wie siehst du deine Mannschaft im Bezug auf die direkte Konkurrenz in der ELF?
  6. Wenn du einen Spieler aus der NFL für dein Team verpflichten dürftest, wer würde es sein?
  7. Was liebst du an deiner Mannschaft am meisten?
  8. Was hältst du speziell von unserem Fanclub?
  1. Ich bin seit 1992 glaube ich Cheftrainer. Meine größten Erfolge, wenn man sie in Titeln bennen würde, waren es sicherlich die mit der Deutschen Nationalmannschaft.
  2. Dazu gab es gar keinen wirklichen Wunsch. Es hat sich in der Vergangenheit so ergeben. Und irgendwann merkt man, dass man in diese Rolle passt. Vielleicht liegt es daran, dass ich für etwas Verantwortung übernehme und dadurch zu diesem Posten gekommen bin.
  3. Als wir dieses Projekt gestartet haben, wurde eine Aufteilung der Verantwortlichkeiten angestrebt. Und nun übernehme ich für die sportliche Ausrichtung die Verantwortung. Auch hier war es eine Rolle, die wir gemeinsam besprochen haben. Ich fühle mich bei den Leuten der Stuttgart Surge sehr wohl und wir arbeiten im Team sehr gut zusammen. Das überzeugt mich und macht mir Freude.
  4. Auch hier sind nominell das Play-Off-Spiel gegen die Berlin Adler mit den Rothenburg Knight zu nennen. Als Spieler aber, gibt es viele Spiele an die man sich gerne erinnert. So gab es damals ja noch einen Silverbowl in der 2.Liga. Den konnten wir in Rothenburg gegen die Hamburg Dolphins gewinnen. Oder die Zweitligameisterschaft mit den Knights. Es waren viele tolle Spiele dabei.
  5. Das ist eine sehr schwierige Frage. Wir kennen ja noch keinen Gegner und wissen nur sehr wenig von den anderen Teams. Zu unserer Mannschaft kann ich sagen, dass wir viele junge Talente im Kader haben. Dazu noch einige erfahrene Spieler und der Mix daraus, lässt uns positiv in die Saison sehen.
  6. Mark Nezocha und Jakob Johnson.
  7. Wie bei allen Mannschaften die ich bisher gecoacht habe, fastziniert es mich aus so vielen unterschiedlichen Athleten ein Team zu formen. Die Spieler der Surge machen dies hervorragend und zeigen in jedem Training wie wichtig ihnen das Team ist.
  8. Ich bin begeistert wie schnell sich der Fanclub gegründet hat. Es ist seit der Gründung praktisch bei jedem Training ein Mitglied da. Das freut die Spieler und ich hoffe auf ein baldiges Ende der Pandemie um dieses Band zwischen dem Team und den Fans offen leben zu können.
Fragen an die Spieler
  1. Wie bist du zum Football-Spielen gekommen?
  2. In Welchem Alter hast du mit diesem Sport angefangen?
  3. Gibt es einen Spieler den du als großes Vorbild siehst? Wenn ja, warum?
  4. Hast du ein Lieblingsteam in der NFL?
  5. Was sind deine persönlichen Ziele mit der Surge?
  6. Wenn du eine Regel im Spiel ändern dürftest, welche wäre sie?
  7. Was geht dir in den letzten 10 Minuten vor einem bevorstehendem Spiel durch den Kopf?
  8. Was hältst du von unserem Surge-OFC-UNITED? Und was würdest du dir von uns wünschen?
  1. Ich weiß gar nicht mehr wie ich zum Football kam, ich wollte nur so früh wie möglich damit beginnen.
  2. Mit 8 Jahren.
  3. George Kittle und Rob Tonyan. Sie sind sehr vielseitig.
  4. Ich bin als Green Bay Packers Fan aufgewachsen.
  5. Ich möchte dem Team helfen, wo ich nur kann. Ob es das  führen der jungen Spieler ist oder einfach für meine Teammitglieder da zu sein. Am wichtigsten jedoch, ist es mit dem Team die Champions der ELF zu werden.
  6. Keine. Die Regeln sind klasse.
  7. Ich visualisiere Details und denke über meinen Körper und dessen Präsenz nach.
  8. Ich freue mich sehr darüber. Und hoffe dass ihr in Kontakt mit den Spielern und zu anderen Fans bleibt.
  1. Ich wollte so früh wie möglich damit anfangen.
  2. Mit 6 Jahren.
  3. Sean Taylor. Er war anders. Explosiv und liebte das Spiel.
  4. Ich habe nicht wirklich eins. Jedoch würde ich sagen, dass Washington Football Team seit dem ich dort gewohnt habe.
  5. Ich möchte helfen das Spiel und die Liebe zum Spiel im deutschen Football  groß zu machen. Und natürlich Champions in der ELF zu werden.
  6. Ich würde es erlauben, dass mehr als 2 amerikanische Spieler zeitgleich auf dem Feld sein dürfen.
  7. Ich versuche ruhig zu bleiben und gehe die Spielzüge durch.
  8. Ich finde den Fanclub genial und ich denke er ist wichtig um die Fanbase in Stuttgart zum wachsen zu bringen. Ich wünsche mir so viel Unterstützung in den Spielen wie möglich.
  1. Ich habe den Superbowl 51 mit meinen Freunden angeschaut und nachdem ich bis zum Ende der Verlängerung extrem mitgefiebert habe und mir der Sport so gut gefallen hat, entschied ich mich auch mit Football anzufangen.
  2. Mit 23 Jahren.
  3. Anfangs habe ich JJ Watt als mein Vorbild gesehen, da er auf der Defensive End Position spielt. Im Laufe der Jahre habe ich aber gemerkt, dass ich im Vergleich zu meinen Gegnern oder Mitspielern nicht besonders groß bin und eher der kleinere und schnelle bin. Also eigentlich überhaupt nicht wie der Riese JJ Watt. Dementsprechend habe ich angefangen mich mit Aaron Donald zu identifizieren. Auch wenn er ein Interieur Lineman und ich End spiele, denke ich dass mein Spielstil eher dem von Aaron Donald ähnelt.
  4. New England Patriots.
  5. Natürlich Champions zu werden.
  6. Ich würde keine Regel ändern, denn das Spiel ist geil so wie es ist.
  7. Ich denke an all die harten Trainingseinheiten, was mein Coach mir beigebracht hat, was ich in der Videoanalyse gesehen habe und weiß, dass ich bereit bin alles für den Sieg zu geben.
  8. Ich freue mich extrem, dass wir bereits vor unserem ersten Spiel einen offiziellen Fanclub mit vielen Mitgliedern haben, die an uns glauben. Ich wünsche mir, dass möglichst viele ins Stadion kommen dürfen und werden, und ordentlich Stimmung machen, sodass wir unsere Siege gemeinsam feiern können.
  1. Ich habe eine Herausforderung gesucht, die mich wirklich auch mal ans Limit bringt. In diesem Sport hat man alles.
  2. Mit 24 Jahren.
  3. Ray Lewis / Khalil Mack.
  4. LV Raiders.
  5. Ganz klar, Championship.
  6. Wieder über die Line beim Special Team springen dürfen.
  7. Keine Ahnung 😀 😀 😀
  8. Finde ich echt cool dass ihr das richtig aufziehen wollt. Von Anfang an ein Teil von dem Ganzen seid. Und das wirklich sehr professionell und ernst nehmt. Da bekommt man auch als Spieler Gänsehaut. Und Lust ein Teil davon zu sein. Dass ihr richtig geile Stimmung macht im Stadion.
  1. Ich habe damals den Superbowl zwischen den Seahawks und Broncos gesehen. Anschließend  habe ich einen Freund kontaktiert, von dem ich wusste dass er selbst spielt. So bin ich dann ins Training gegangen und dabei geblieben.
  2. Mit 22 Jahren.
  3. Marshawn Lynch. Er war der erste Spieler der mir sofort aufgefallen ist. Auf dem Feld Beastmode und neben dem Sport macht er viel für die Community und kümmert sich um die Jugend. Absolutes Vorbild!
  4. Seattle Seahawks.
  5. Jeden Tag zu wachsen. Wir haben hier die Möglichkeit Teil von etwas Großem zu werden, nicht nur für die Franchise und Spieler, sondern auch für den Football in Deutschland und Europa. Dieser Verantwortung gerecht werden und attraktiven Football zu spielen.
  6. Darüber mache ich mir keine Gedanken.
  7. Mental noch mal das Playbook durchgehen, die besprochenen Dinge verinnerlichen und dann ist es nur noch Vorfreude und Adrenalin.
  8. Es freut mich sehr, dass in so kurzer Zeit Menschen zusammengekommen sind, die an uns glauben und uns unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass ihr weiter engagiert und interessiert bleibt.
  1. 2012 habe ich einen neuen Sport gesucht und kam über ein tryout zu den Badener Greifs.
  2. Mit 12 Jahren.
  3. Travis Kelce, ich mag seine Art wie er spielt.
  4. Kansas City Chiefs, da ich viele Spieler von dort schön länger verfolge.
  5. Den Football für uns alle weiter zubringen.
  6. Im Großen und Ganzen sind eigentlich alle gut.
  7. In den letzten 10 Minuten davor gehe ich nochmal alle plays im Kopf durch.
  8. Ich finde es gut, dass ihr eine Verbindung zwischen Sportlern und Fans herstellt.
  1. Ich habe vor meiner Footballzeit Handball gespielt und Leichtathletik gemacht. Da ich beim Handball noch in der Jugend gespielt habe, ging es irgendwann darum in die Herrenmannschaft zu wechseln. Wir wären von der Anzahl genug Jugendspieler gewesen, um eine komplette 2. Herrenmannschaft zu stellen und hatten das mal beim Verein angefragt, aber daraus wurde leider nichts. Da meinte ein Kumpel von mir wir könnten ja mal Football alle gemeinsam ausprobieren weil wir alle etwas enttäuscht über diese Abweisung zur Gründung der 2. Herrenmannschaft waren. Jetzt wollte keiner mehr zum Football zurück aber mir gefiel das Handballtraining nicht mehr und deshalb bin ich einfach zum Footballtraining der Hannover Stampeders gegangen, obwohl ich noch nie was vom Football gehört hatte. Das erste Training habe ich mir nur angeschaut und wurde mega gut aufgenommen. Beim 2. Training habe ich dann direkt mitgemacht und habe im Training meinen ersten Touchdown gefangen. Und dann konnte ich nicht mehr ohne den Sport.
  2. Leider erst mit 19 Jahren und musste dadurch direkt im Herrenbereich anfangen.
  3. Ich finde Anthony Dablé Wolf ist ein cooler Spieler mit einer spannenden Geschichte. Er hat es mit 26 oder 27 Jahren nochmal rüber in die NFL geschafft. Viele behaupten, dass es dann schon zu spät sei, aber er hat das Gegenteil bewiesen. Dazu ist er noch ein total netter Kerl. Ich freue mich schon ihn wieder zusehen, wenn wir gegen Leipzig spielen.
  4. Nicht wirklich. Ich schaue nur gerne Spiele in denen es viele Punkte gibt, also waren es  im letzten Jahr die Chiefs, die Bills und die Buccaneers . Da gab es letzte Saison ordentlich Punkte.
  5. Alles gewinnen natürlich. Meine persönlichen Ziele sind dabei einen so großen Beitrag wie möglich zu leisten.
  6. Von mir aus kann das Kickoff-Return Team wegfallen 😀 Wenn man da steht und die Spieler des Kickoffteams mit Vollgas auf einen zu rennen, könnte ich mir schöneres vorstellen 😀
  7. Tatsächlich immer das Gleiche. Im Football muss man sich vor dem Spiel warm machen und dann geht man nochmal in die Umkleidekabine dann kommt nochmal der Passcheck, bei dem jeder Spieler nochmal identifiziert wird mit seinem Spielerpass. Dann läuft das eine Team rein, danach das andere Team, dann gibt es manchmal noch eine Hymne, dann kommt der Cointoss und dann geht es erst los. Aus sportlicher Sicht ist das sehr ungünstig, weil man dann warm war und wieder viel abkühlt. Zumal es auch mal regnet und dann im Regen stehen und warten macht nicht wirklich Spaß. Da denke ich mir immer, dass ich das lieber deutlich verkürzen würde und wenn ich mit dem Warm-Up fertig bin auch direkt loslegen will.
  8. Der Fanclub ist eine super Sache. Aus Kiel kenne ich das auch schon und das ist immer klasse gewesen, wenn sogar zu den weitesten Auswärtsspielen Fans mitkommen. Wir hatten sogar mal Auswärtsfahrten bei denen unsere Fans lauter waren als die vom Heimteam. So stelle ich mir das auch bei euch vor. Ihr müsst vielleicht nicht unbedingt mit nach Barcelona kommen, das wäre glaube ich etwas zu viel verlangt, aber ich würde mich riesig freuen, wenn ihr als Truppe dann mit zu den Auswärtsspielen kommt und uns lauter unterstützt als das Heimteam 😀 Bei den Heimspielen müsst ihr dann so viel Lärm machen, dass ihr quasi mit uns / für uns dafür sorgt, dass die Gegner keine Punkte macht. Weil er die Plays nicht kommunizieren kann oder die Kicker irritiert werden. Dann aber auch, wie in der NFL mitzählen, wie oft die Fans den Gegner zu Timeouts gezwungen haben oder der Kicker verschossen hat. Das fände ich super 😀

Weitere Interviews von Spielern und Trainern folgen…

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